Es ist schon ein bisschen her als Jörg mich fragte „Lena, wie würdest du diesen Namen aussprechen ´KAVAJ´?“ Ich zögerte nicht lange: „Kawatsch?“ Zum Glück hatten andere Gefragte eine bessere Eingebung – außer meinem Bruder, der lange am Namen „Kawa Tschej“ festhielt (liegt wohl in der Familie) – und somit kam es trotz meinem konsequenten „Kawatsch“ zum heutigen Namen der kleinen Firma KAVAJ.

Nach weiteren Fragen zum Design des Schriftzugs und der Farbgebung und vielem mehr, fragte Jörg mich irgendwann „Lena, hättest du nicht Lust unsere Social Media Arbeit zu machen?“ Diesmal zögerte ich: „Ähm. Nee. Lieber nicht.“

Es verging wieder ein bisschen Zeit, wir tauschten uns regelmäßig über Dinge „Kawatsch“ betreffend aus. Und dann fragte Jörg wieder: „Lena, wir glauben, dass du die Richtige für uns wärst. Hast du nicht vielleicht doch Lust unsere Social Media zu machen?“ Und diesmal gab es nur noch einen Grund zu zögern: „Ich hab total Lust, aber jetzt bin ich schwanger!“. Große Glückwünsche von Jörg und die Wiederholung der Bitte: „Arbeite für uns!“

So begann ich am 19. April 2012 meine Arbeit bei KAVAJ und aus „Kawatsch“ wurde „Kawai“. Und meine Freunde Kai und Jörg wurden meine Chefs und blieben – wie wunderbar! – auch meine Freunde. Ich wurde „Corporate Communication New Media“, dann ziemlich schnell Mutter und nach dem Mutterschutz war ich dann beides.

Der 19. April 2012 ist nun tatsächlich schon 2 Jahre her. Zwei Jahre bin ich nun schon bei KAVAJ. KAVAJ KAVAJ. Und daher ist es Zeit einmal Danke zu sagen.

Vielen Dank, Kai und Jörg.

Was ihr leistet, ist enorm. Es ist erstaunlich und für was ihr steht, ist nicht selbstverständlich. Ich kenne euch so gut und staune dennoch immer wieder.

Und dabei rede ich nicht nur von eurer Leidenschaft für unsere Produkte, bei deren Entwicklung ihr mit so viel Herzblut dabei seid, um unseren Kunden die beste Lösung zu bieten. Und nicht nur von unserem exzellenten Kundenservice, für den wir – zurecht! – immer wieder gelobt werden, weil ihr erkannt habt, dass genau das ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht: zufriedene Kunden!

Nein, ich rede davon, dass ihr AUCH erkannt habt, was neben guten Produkten und zufriedenen Kunden die dritte Säule für ein gutes Unternehmen ist:

Glückliche Mitarbeiter.

Und ich dachte immer, dass Google „the place to work“ ist. Sieht man doch in unzähligen Reportagen, was es dort für Möglichkeiten gibt. Aber im Laufe der letzten zwei Jahre hat sich herausgestellt: KAVAJ it is. KAVAJ is the place to work.

I <3

Warum?

Nun, dass wir alle aus dem Homeoffice arbeiten, das habe ich im Laufe dieses Blogs schon einige Male berichtet. Wobei der Begriff Homeoffice bei uns so weit ist wie wohl sonst nirgends. Home muss nicht home und office nicht office sein. Das bedeutet: Wir arbeiten wann und wo und wie wir wollen. Wir haben alle unsere eigenen Aufgabengebiete und die bearbeiten wir. Selbständig. Wir genießen vollstes Vertrauen unserer Chefs und ernten regelmäßig große Anerkennung, viel Respekt und Lob. Was für Kai und Jörg so selbstverständlich scheint, ist es für Arbeitnehmer im Normalfall nicht. Deswegen arbeiten wir alle mit viel Elan und reichlich Einsatz unseres Herzbluts. Das wiederum ist wohl etwas, was nicht alle Arbeitgeber kennen.

Nun ist es ruhig geworden in meinem Bereich. Ich bekomme mein zweites Kind und wie das mit den Schwangerschaften so ist: es ist nicht eine wie die andere. Und weil ich in meinem Bereich eine One-Woman-Show bin, ist es so: Bin ich nicht da, passiert nichts. Grund für Arbeitgeber auszuflippen. Das setzt ja mir schon schwer zu. Immerhin ist mein Job mein zweites (bald drittes ;-) ) Baby! Aber was sagen Kai und Jörg: „Lena, kein Problem. Wir freuen uns, wenn es dir wieder gut geht!“ und machen mich – obwohl ich sie schon so lange kenne (es sind schon 11 Jahre!) – sprachlos.

Danke, Kai und Jörg!

Danke für zwei Jahre KAVAJ und ich freue mich schon, wenn es für mich wieder losgeht und wir den Weg weiterhin gemeinsam gehen.

 

 

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