KAVAJ spendet 35.000 € für unsere Umwelt

Es ist Zeit zurückzugeben.

Dass wir dieses Jahr wieder mehr als 35.000 Euro spenden, hat nichts mit Weihnachten zu tun. Es hat zu tun mit dem Wissen, dass wir uns aktiv sorgen müssen um unseren Planeten. Es hat zu tun mit dem Wunsch etwas zurückzugeben. Es hat zu tun mit dem Bedürfnis diejenigen zu unterstützen, die sich aktiv für unsere Umwelt und unseren Planeten einsetzen. Es hat zu tun mit unserer Mitgliedschaft bei 1% for the planet

Was bedeutet 1% for the planet?

Wir sind bereits seit mehreren Jahren Mitglied bei der Organisation 1% for the planet. Damit verpflichten wir uns jedes Jahr 1% unseres gesamten Jahresumsatzes an gemeinnützige, bei 1% for the planet gelistete Non-profit-Organisationen zu spenden. Bereits letztes Mal haben wir im Team abgestimmt und uns entschieden die Spende zu dritteln und somit drei Organisationen finanziell zu unterstützen: Ingenieure ohne Grenzen, Protect our Winters (POW) und Sea Shepherd.

Diese drei Organisationen werden wir nun auch mit unserer Spende zum Abschluss des Geschäftsjahres 2013/2014 unterstützen. Da unser Umsatz im Geschäftsjahr 2013/2014 bei 3.576.044,78 € lag, sieht unsere Unterstützung wie folgt aus:

Infografik: KAVAJ spendet 35.000 Euro

Ingenieure ohne Grenzen

Ingenieure-Ohne-Grenzen-e.V Mit 11.920,15 € unterstützen wir das folgende Projekt der Ingenieure ohne Grenzen:

Tansania: Technische Unterstützung der Chonyonyo Secondary School

Hierbei handelt es sich um den Bau eines Mädcheninternats in Karagwe, Tansania. Bisher ist es dort überwiegend männlichen Jugendlichen vorbehalten, eine Sekundärschule zu besuchen, da Frauen und Mädchen üblicherweise im Haushalt oder der Landwirtschaft aushelfen müssen. Um zukünftig eben auch Frauen und Mädchen Zukunftschancen zu sichern, ist der Bau einer Bildungseinrichtung für Mädchen zwingend erforderlich.

Die Ingenieure ohne Grenzen unterstützen dieses Projekt der Organisation MAVUNO Project durch zum Beispiel den Auf- und Ausbau der Sanitärversorgung mit Trockentrenntoiletten, einer Wasserversorgung und einer Biogasversorgung. Zudem konnten die Ingenieure ohne Grenzen eine neue Bautechnik einführen, die von großer ökologischer Bedeutung ist. Es handelt sich hierbei um den neuen Einsatz von CSEB (Compressed Stabilized Earth Blocks). Dabei handelt es sich um durch massiven mechanischen Druck gepresste Baumaterialien, die die bis dato zum Teil selbst gebrannten Lehmziegel ersetzen. Was auch ökologisch mehrere Vorteile aufweist:

  1. Es muss weniger Bauholz gerodet werden, das für das Brennen der bisherig verwendeten Lehmziegel verwendet werden musste. Zur Anschauung: Ungefähr 0,5 Hektar Bauholz sind notwendig, um die benötigte Menge Lehmziegel für ein Standardklassenzimmer in Ostafrika zu brennen.
  2. Es wird weniger CO2 ausgestoßen. Nach Angaben der Ingenieure ohne Grenzen werden bei der Herstellung einer Tonne CSEB nur ca. 22 kg CO2 produziert, für die Produktion von herkömmlichen Ziegeln werden hingegen ca. 200 kg CO2 produziert.
  3. Es wird weniger Zement verbraucht. Zement ist in vielen Ländern Ostafrikas ein wesentlicher Kostenfaktor, da dieser zumeist über sehr große Distanzen transportiert werden muss. Eine Mauer aus selbstgebrannten Lehmziegeln benötigt wesentlich mehr des teuren Baustoffs als eine Mauer aus CSEB, was das folgende Bild veranschaulicht.
Der Einsatz von CSEB

Links: selbstgebrannte Ziegel, rechts: CSEB

Wir freuen uns sehr die Ingenieure ohne Grenzen bei diesem sinnvollen Projekt mit fast 12.000 Euro unterstützen zu können.

Sea Shepherd

Sea ShepherdEbenfalls mit 11.920,15 € unterstützen wir wie im letzten Jahr die Organisation Sea Shepherd bei folgendem Projekt:

Operation Sleppid Grindini

Hierbei handelt es sich um eine Kampagne zum Schutz der Grindwale auf den Färöer Inseln. Die Organisation schreibt auf ihrer Website dazu:

„Sea Shepherd ist seit 1983 führend in seinem Widerstand gegen das brutale Abschlachten von Delfinen und Walen auf den Färöer-Inseln. 2011 ist Sea Shepherd zu unserer letzten Färöer-Kampagne Operation Ferocious Isles dorthin zurückgekehrt. Solange Sea Shepherd bei den Inseln patrouillierte, fand keine Grindwaljagd statt. Das ist immer noch unser Ziel: Den Grind zum GrindStop zu bringen. In diesem Sommer wird Sea Shepherd wieder einmal seine Klienten mit seiner bisher größten Kampagne auf den Färöer-Inseln verteidigen, mit Crews, die in vorderster Front an den Küsten und auf See patrouillieren.“ Quelle: Seashepherd.de Abrufdatum: 23.12.15

Sea Shepherd hat uns zur Information über die Kampagne ein Video übersandt, das den Grind sehr anschaulich dokumentiert. Da dieses Video sehr grausam ist und schockierende Bilder zeigt, zeigen wir hier nur einen Screenshot und verweisen auf das Video hier.

Video Grindwalfang„Seit Hunderten von Jahren treiben die Walfänger auf den dänischen Färöern wandernde Grind- und andere Kleinwale in flachem Wasser zusammen und schlachten sie ab. Ganze Familien werden dabei zerstört. Die Färinger behaupten, dass die Menschen ohne das Fleisch dieser Wale verhungern würden. (…) Heutzutage gibt es sicherlich niemanden auf den dänischen Färöern, der hungern oder sogar verhungern würde, wenn keine Kleinwale mehr getötet würden.

Heute ist das „Grindadràp“ (Grindwaltötung) ein barbarisches und grausames Relikt aus alter Zeit, das keinen Platz mehr in der modernen Zivilisation hat. Der Massenmord von ganzen Walfamilien und das unvorstellbare Leiden, das diesen fühlenden, intelligenten Wesen zugefügt wird, sind gewissenlos. Die andauernde Plünderung der Ozeane hat verheerende Folgen. Der Konsum des Walfleisches ist zudem gefährlich. Die Europäische Union erlaubt dieses Vorgehen nicht, aber die dänischen Färöer schaffen es, die europäischen Verbote zu umgehen: Sie überfischen ihre Meere und fügen den Meeressäugetieren Schaden zu.“ Quelle: Seashepherd.de Abrufdatum: 23.12.15

Wir halten auch dieses Projekt für äußerst sinnvoll und freuen uns Sea Shepherd ebenfalls mit einem Betrag von fast 12.000 Euro unterstützen zu können. 

 

Protect our Winters

Protect our Winters (POW)Die dritte Organisation, die wir mit 11.920,15 € bzw. 13.394,73 USD unterstützen, nennt sich Protect our Winters. Und auch diese Organisation haben wir bereits im letzten Jahr unterstützt.

Hier unterstützen wir kein einzelnes Projekt, sondern die ganze Organisation. Damit findet man uns im Kreis der „Foundation Partner“. Ebenso wie viele andere namhafte Firmen. Um zu verdeutlichen, wofür POW steht, hier ein Video zur Aktion „Hot planet, cool Athletes“, die wir letztes Jahr mit unserer Spende unterstützt haben.

„The past decade has been the warmest on record, with 2015 the warmest year ever. Meanwhile, the northern hemisphere has already lost a million square miles of spring snowpack since 1970—an area the size of three Texases.  Snow levels are rising and winters are shorter. Climate change is already  affecting winter.“ Quelle: protectourwinters.org Abrufdatum: 23.12.15

Der Klimawandel ist da. 2015 war das wärmste Jahr jemals, schreibt POW auf ihrer Website.

„2014 WAS THE HOTTEST YEAR ON RECORD GLOBALLY, AND 2015 BROKE
THAT RECORD. FOURTEEN OF THE FIFTEEN HOTTEST
YEARS ON RECORD HAVE FALLEN SINCE 2000.“
Quelle: protectourwinters.org Abrufdatum: 23.12.15

Aktueller CO2 Gehalt in der Erdatmosphäre

Die aktuelle CO2 Konzentration in der Erdatmosphäre beträgt 400.16 ppm. Ein sicheres Level läge bei unter 350 ppm.

Um den Kampf gegen den Klimawandel und für unsere Winter und vor allem für unsere Erde und unser Klima zu unterstützen und POW zu helfen einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft bezüglich des Klima und des Klimaschutzes herbeizuführen, freuen wir uns sehr POW auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende von knapp 12.000 Euro bzw. ca. 13.000 USD zu unterstützen. 

Es ist Zeit zurückzugeben.

Give back to the blue.

1% for the planet

 

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